Modul I – Qualifikationsreihe für junge Geflüchtete und junge Menschen mit Migrationshintergrund

Vom 15.-17. März 2019 fand im Freizeitwerk Welper e.V. / Jugendbildungsstätte in Hattingen das erste Modul zur „Qualifikationsreihe für junge Geflüchtete und junge Menschen mit Migrationshintergrund“ mit einer Gruppe von 16 Teilnehmer*innen verschiedenen Alters und Herkunft statt.
Ziel des ersten Modules der vierteiligen Qualifizierungsreihe war es sich gegenseitig kennen zulernen und eine Einführung in den Aufbau und Gestaltung des Projekts zu bekommen. Dafür wurden in den ersten Seminartage Methoden zum Kennenlernen und der Vernetzung der Gruppe eingesetzt. Die Teilnehmenden zeichneten ihren persönlichen Weg zur politischen Bildung auf und stellten sich diesen gemeinsam vor. Zudem erarbeiteten die Teilnehmenden gemeinsam, was genau Demokratie bedeutet und welche Institutionen an Demokratie beteiligt sind.

Der Schwerpunkt des zweiten Moduls, welches vom 12. bis zum 14.04. im Nell-Breuning-Haus in Herzogenrath stattfindet, wird auf dem Begriff der politischen Bildung, sowie die Arbeit mit Gruppen und Kommunikation liegen. Im weiteren Verlauf lernen die Teilnehmenden dann, wie sie ihr eigenes Projekt planen und umsetzen können. Ziel ist es, dass die Teilnehmenden selbst als Multiplikator*innen in der politischen Bildung aktiv werden.

Fotos von Katja Paulus

Making Heimat – Workshopreihe von Teamer*innen mit Fluchterfahrung

Datum: Herbst 2018
Ort: Berlin

Sechs abwechslungsreiche Workshops haben die sieben Berliner Teamer*innen aus fünf verschiedenen Ländern im Herbst 2018 erfolgreich präsentiert und dafür inhaltlich und methodisch breit gefächerte Workshops erarbeitet, in denen sie gekonnt aktuelle Themen, überraschende Kreativität, wichtige Diskussionen, historische Orte, neue Kontakte und spannende Expertengespräche kombinierten.

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Broschüre „Politische Jugendbildung und Teilhabechancen in der Migrationsgesellschaft gestalten“

Das Themenfeld Flucht und Migration dominiert gesellschaftliche und politische Diskurse in Deutschland und Europa mit weitreichenden Folgen für Parteienlandschaften und die politische Kultur. Hierbei geraten häufig die Erlebnisse und Geschichten von geflüchteten Menschen aus dem Blick. Flucht und Einwanderung bringen nicht nur für die Aufnahmegesellschaft, sondern auch für die neu Angekommenen viele Herausforderungen mit sich. Die Mehrheit der geflüchteten Menschen ist unter 25 Jahre alt und auf der Suche nach einer selbstbestimmten friedlichen Zukunft. Als in Deutschland lebende Menschen haben sie ein Recht auf Teilhabe an der demokratischen Gesellschaft, auch wenn ihre Möglichkeiten durch asyl- und aufenthaltsrechtliche Bestimmungen de facto eingeschränkt werden. Vor diesem Hintergrund entwickelte die Gemeinsame Initiative der Träger Politischer Jugendbildung im bap (GEMINI), in der die Evangelische Trägergruppe Mitglied ist, das Projekt „Empowered by Democracy“.

Die Broschüre wirft einige Schlaglichter auf die Ziele, Themen und Formate des Projektes rund um die Leitfrage: „Wie wollen wir in dieser Gesellschaft zusammenleben?“ Sie gibt einen praxisnahen Einblick in die vielfältigen Erfahrungen in der politischen Bildungsarbeit mit jungen Geflüchteten und lässt Teilnehmer*innen und Bildungspraktiker*innen zu Wort kommen. Die Broschüre kann als Printfassung in begrenzten Mengen kostenfrei bestellt werden.

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Fortbildung “Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit in der Migrationsgesellschaft. Haltung und Handlungsstrategien für die Jugendbildungsarbeit entwickeln”

Datum: 4. und 5. Dezember 2018 
Ort: Berlin

Foto: Empowered by Democracy

Das Projekt “Empowered by Democracy” lädt junge Menschen mit und ohne Fluchterfahrungen ein, sich in Seminaren und Workshops mit Fragen des Zusammenlebens in der Demokratie auseinanderzusetzen. In diesen oftmals von hoher Diversität geprägten Lernräumen sind politische Bildner*innen zum Teil mit gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit, mit diskriminierenden Äußerungen oder Handlungen konfrontiert. Der Umgang damit stellt hohe Anforderungen an sie, besonders wenn Diskriminierende selbst von Diskriminierung betroffen ist. Ziel der Fortbildung war es, politische Bildner*innen für (Mehrfach-)Diskriminierungen zu sensibilisieren und pädagogische Handlungsstrategien kennenzulernen und zu diskutieren.

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Diskussionspapier „Was kann politische Bildung zum Empowerment geflüchteter Jugendlicher beitragen?“

Der Empowerment-Ansatz ist für die Arbeit mit geflüchteten Jugendlichen besonders interessant. Für diese heterogene, aber tendenziell prekarisierte, machtarme Gruppe, die sich mit den psychischen und physischen Folgen ihrer Flucht im Gepäck in einer neuen Umgebung zurechtfinden muss, erscheinen Empowerment-Strategien als ein erfolgversprechender Weg zur Stärkung der Handlungsfähigkeit. Zudem ist der Ansatz für eine politische Jugendbildung attraktiv, die die Verwirklichung gleicher demokratischer Teilhabechancen für alle Jugendlichen in der Migrationsgesellschaft unter dem Leitgedanken der Inklusion in den Blick nimmt. Er hilft, die Wissensbestände der politischen Bildung unter diesem Blickwinkel zu sortieren, um den aktuellen Anforderungen der Migrationsgesellschaft auf der Höhe der Zeit zu begegnen. Das Diskussionspapier bündelt praktische Erkenntnisse und die Auseinandersetzung der beteiligten projektbeteiligten Bildungspraktiker*innen.

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„3 Fragen an …“ Christiane Toyka-Seid

Christiane Toyka-Seid (Foto: privat)

Welche Themen und Methoden haben sich in der politischen Bildungsarbeit mit jungen Geflüchteten bewährt? Welche Herausforderungen gab es und wie haben die Bilder*innen sie gelöst? Christiane Toyka-Seid hat die bisherigen Erfahrungen in der politischen Bildungsarbeit mit jungen Geflüchteten einer Analyse zusammengefasst. Was sind ihre wichtigsten Erkenntnisse?

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Wertebildung in heterogenen Gruppen

Wertefragen spielen in Debatten rund um Flucht und Zuwanderung immer wieder eine Rolle. Häufig ist dabei die Rede von westlichen oder europäischen Werten. Über diese Wertefragen diskutierten fünfunddreißig politische Bildner*innen, die im Projekt “Empowered by Democracy” aktiv sind, beim dritten Vernetzungstreffen am 24. und 25. September 2018 auf dem GLS-Campus in Berlin.

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Gemeinsam für eine starke Demokratie! – Matchmaking Day: Politische Bildung sucht Kooperationspartner

6. November 2018 von 11 bis 17 Uhr
im „Hans und Sophie Scholl Haus“ in Dresden

Wie wollen wir in dieser Gesellschaft zusammenleben? Wie machen wir uns stark für demokratische Prozesse und wie können wir unsere Demokratie stärken? „Empowered by Democracy“ ist ein Projekt der politischen Jugendbildung und will diesen Fragen mit neuen Ansätzen und Partnerschaften begegnen. Die Veranstaltung versteht sich als „Matchmaking Day“, als Vernetzungstagung, die Austausch und Kooperationen anstoßen soll. Der Matchmaking Day informiert über das Projekt „Empowered by Democracy“ und schafft Raum für Interaktion und Dialog. Wir möchten ein gegenseitiges Kennenlernen ermöglichen, uns von guten Beispielen inspirieren lassen und gemeinsam neue Ideen entwickeln. Hier soll ein Anfang für zukünftige Zusammenarbeit geschaffen werden!

Der Matchmaking Day richtet sich an Multiplikator*innen der politischen Jugendbildung, an Vertreter*innen von Migrant*innenselbstorganisationen, von Einrichtungen der Flüchtlingshilfe und anderen Einrichtungen, die mit jungen Geflüchteten arbeiten.

Programm Matchmaking Day II

Foto: Empowered by Democracy

 

Studientag: Politische Bildung mit jungen Geflüchteten. Konzepte – Erfahrungen – Vernetzungen

Datum: 18. September 2018
Ort: Münster

Bei diesem Studientag kamen ca. 25 Teilnehmerinnen und Teilnehmer zusammen, die in den Themenfeldern „Flüchtlingsarbeit“ und „Politische Bildung“ tätig waren. Ziele des Studientags waren die Vorstellung und Diskussion von gelungenen Projektbeispielen der politischen Bildung von und mit jungen Geflüchteten und die Vernetzung von in der Flüchtlingsarbeit tätigen Akteuren mit Jugendbildnern. „Studientag: Politische Bildung mit jungen Geflüchteten. Konzepte – Erfahrungen – Vernetzungen“ weiterlesen

„We are all the same & different“ – Die Welt um mich herum.

Datum: 23.-25. März 2018
Ort: Schloss Bröllin in Fahrenwalde

Manches war anders geplant für dieses Wochenende im März. Es sollte ein Seminar für junge Geflüchtete und andere Jugendliche aus dem Landkreis Vorpommern-Greifswald in der Bildungsstätte „Schloss Bröllin“ in Fahrenwalde werden. Neben Diskriminierungserfahrungen sind es auch schlechte Startbedingungen, wie schlechtere Ausbildungs- und Arbeitsmöglichkeiten haben viele der jungen Geflüchteten aus dem ländlichen Raum in die größeren Städte in Mecklenburg-Vorpommern ziehen lassen.

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