Morgen sind WIR Geschichte!

Datum: 06.-10. Juni 2019
Ort: Altenkirchen

„Let’s be human“ – eine klare Ansage von neun jungen Erwachsenen mit und ohne Fluchterfahrung an alle instagram-Nutzer. Aber wie soll diese Botschaft vermittelt werden? Wie erreicht sie die Menschen? Diese Fragen standen im Mittelpunkt des fünftägigen Seminars „Morgen sind WIR Geschichte! Online-Ausstellung über die Fluchtbewegung gestalten“ in der Ev. Landjugendakademie in Altenkirchen.

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Feste Netze und neue Bande – 4. Vernetzungstreffen im Projekt „Empowered by Democracy“

Datum: 16.-17. Mai 2019
Ort: Fulda

Um bestehende Bande zu festigen und neue Netzwerke zu knüpfen, den bisherigen Fang in den Netzen zu begutachten und Ausschau nach neuen Anknüpfungspunkten zu halten kamen rund 25 Multiplikator*innen der politischen Jugendbildung zum Vernetzungstreffen vom 16. bis 17. Mai im Bonifatiushaus in Fulda zusammen.

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Vielfalt jetzt!

Datum: 06.-07. Mai 2019
Ort: Eisenach

„Politische Bildung in der Migrationsgesellschaft heißt für mich…“ Mit der Aufgabe, diesen Satz zu vervollständigen, begann der Workshop „Vielfalt jetzt! Politische Bildung in der Migrationsgesellschaft“ am 06. Mai in der Jugendbildungsstätte Junker Jörg Eisenach. Die persönlichen Antworten der 26 Teilnehmenden waren so vielfältig wie ihre Arbeitsbereiche. Sie kamen aus der Stadtverwaltung und von den Pfadfinder*innen, aus Schulprojekten und der Arbeit mit Geflüchteten, aus Bildungswerken und vom freien Radio. Dennoch gab es viele Gemeinsamkeiten: Gesellschaftliche Teilhabe ermöglichen, respektvollen Umgang stärken, alltagsrelevant sein, alle ansprechen, egal, seit wann sie in Deutschland leben, waren wiederkehrende Elemente der Definitionen politischer Bildung.

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Abschlusskonferenz: Politische Bildung mit geflüchteten Jugendlichen – Konzepte. Erfahrungen. Perspektiven.

Mittwoch, der 25. und Donnerstag, der 26. September 2019
Pumpe Berlin, Lützowstr. 42, 10785 Berlin-Mitte

Mit der Konferenz feiern wir gemeinsam das Finale von „Empowered by Democracy“. Mit Referent*innen mit und ohne Fluchthintergrund reflektieren wir die Erfahrungen und Erkenntnisse aus der Praxis der Projektarbeit. Wie kann politische Bildung ein Empowerment von Geflüchteten unterstützten? Was macht junge Menschen stark für die Teilhabe an einer lebendigen Demokratie? Was kann politische Bildung zu einer demokratischen Streitkultur beitragen? Am 25. September ist im Rahmen der Konferenz eine Abendveranstaltung unter dem Motto „Alle an einem Tisch – Erfahrungen teilen, voneinander lernen“ zum Projektabschluss geplant.

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Jugendakademie “we are family”

Datum: 15.-17. April 2019
Ort: Sassen

„Familie bleibt für immer und ewig. Ein Leben ohne sie? Nein, das geht nicht.“ Das sind zwei Liedzeilen aus dem Song, die Teilnehmende der Jugendakademie getextet, gerappt und aufgenommen haben. Sie machen deutlich, dass Familie etwas ist, was jeden Menschen betrifft und ein Leben lang eine Rolle spielt.

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Fortbildungswerkstatt „Methoden für die politische Bildungsarbeit in mehrsprachigen Gruppen“

In der politischen Bildungsarbeit mit (jungen) Geflüchteten und neuzugewanderten Menschen ist der Umgang mit der Mehrsprachigkeit der Teilnehmenden ein großes Thema. Die Teilnehmenden verfügen häufig nur über geringe Deutschkenntnisse und von einer gemeinsamen Brückensprache jenseits des Deutschen kann nicht ausgegangen werden. Viele Methoden der politischen Bildungsarbeit sind allerdings relativ sprachzentriert und setzen gute Deutschkenntnisse als Basis voraus. Diese an eine mehrsprachige Zielgruppe anzupassen, erfordert viel Zeit, die im Arbeitsalltag meist nicht gegeben ist. Im Rahmen der Fortbildungswerkstatt, die ARBEIT UND LEBEN Bremen am 23. und 24.05.2019 im DGB Haus Bremen umgesetzt hat, wurde genau die Zeit genommen, um mit Hilfe der Referentinnen Anna Müller (Servicebureau Jugendinformation Bremen) aus dem Bereich der internationalen Jugendbildungsarbeit und Regina Piontek (freiberuflich tätig) aus dem Bereich Deutsch als Fremdsprache an den Methoden „Wie im richtigen Leben“, „Hochhaus der Möglichkeiten“ und „Werteauktion/Werteversteigerung“ zu arbeiten.

Insbesondere Fragen nach Visualisierungsmöglichkeiten, der Integration der Sprachen der Teilnehmenden, dem Umgang mit Mehrsprachigkeit und Formulierungen in leichter Sprache haben die Teilnehmenden begleitet. Ein weiterer Aspekt war die Frage, ob es sinnvoller ist, politische Bildung in der/den Muttersprachen der TN anzubieten, um ihnen zu ermöglichen auch komplexe Sachverhalte und Meinungen differenziert darstellen zu können, oder, ob politische Bildung mit dem Ziel des Empowerments nicht auch die Aufgabe habe, den Teilnehmenden Räume zum Erlernen von politischen Begriffen und Formulierungen, die für die Äußerung der eigenen Meinung benötigt werden, in der neu zu erlernenden Sprache anzubieten und Seminare daher hauptsächlich in/auf Deutsch (aber mit Berücksichtigung der Muttersprachen der TN) abgehalten werden sollten . Das Fazit war wie so oft: Beides ist sinnvoll und sollte angeboten werden!