Meins oder Deins? Aspekte demokratischer Streitkultur

Datum: 28.-30. September 2018
Ort: Zingst

Wie teilt man sich zu dritt einen Kürbis? Das war die überraschende Frage der Referentin an die Teilnehmenden. Überraschend war auch die Antwort, dass zunächst die Bedürfnisse der Einzelnen geklärt werden müssen. Es könnte sich jetzt heraus stellen, dass jemand den Kürbis als Maske für Halloween braucht, eine andere Person nur die Kürbiskerne rösten möchte  und die dritte Person das Fruchtfleisch für eine Suppe braucht. Die anfangs naheliegende Antwort, dass man den Kürbis drittelt, hätte da wohl alle unglücklich gemacht. Auf diese Art erfuhren wir von den Stufen der demokratischen Konfliktlösung.

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Making Heimat – Workshopreihe von Teamer*innen mit Fluchterfahrung

Datum: Herbst 2018
Ort: Berlin

Sechs abwechslungsreiche Workshops haben die sieben Berliner Teamer*innen aus fünf verschiedenen Ländern im Herbst 2018 erfolgreich präsentiert und dafür inhaltlich und methodisch breit gefächerte Workshops erarbeitet, in denen sie gekonnt aktuelle Themen, überraschende Kreativität, wichtige Diskussionen, historische Orte, neue Kontakte und spannende Expertengespräche kombinierten.

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Broschüre „Politische Jugendbildung und Teilhabechancen in der Migrationsgesellschaft gestalten“

Das Themenfeld Flucht und Migration dominiert gesellschaftliche und politische Diskurse in Deutschland und Europa mit weitreichenden Folgen für Parteienlandschaften und die politische Kultur. Hierbei geraten häufig die Erlebnisse und Geschichten von geflüchteten Menschen aus dem Blick. Flucht und Einwanderung bringen nicht nur für die Aufnahmegesellschaft, sondern auch für die neu Angekommenen viele Herausforderungen mit sich. Die Mehrheit der geflüchteten Menschen ist unter 25 Jahre alt und auf der Suche nach einer selbstbestimmten friedlichen Zukunft. Als in Deutschland lebende Menschen haben sie ein Recht auf Teilhabe an der demokratischen Gesellschaft, auch wenn ihre Möglichkeiten durch asyl- und aufenthaltsrechtliche Bestimmungen de facto eingeschränkt werden. Vor diesem Hintergrund entwickelte die Gemeinsame Initiative der Träger Politischer Jugendbildung im bap (GEMINI), in der die Evangelische Trägergruppe Mitglied ist, das Projekt „Empowered by Democracy“.

Die Broschüre wirft einige Schlaglichter auf die Ziele, Themen und Formate des Projektes rund um die Leitfrage: „Wie wollen wir in dieser Gesellschaft zusammenleben?“ Sie gibt einen praxisnahen Einblick in die vielfältigen Erfahrungen in der politischen Bildungsarbeit mit jungen Geflüchteten und lässt Teilnehmer*innen und Bildungspraktiker*innen zu Wort kommen. Die Broschüre kann als Printfassung in begrenzten Mengen kostenfrei bestellt werden.

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Fortbildung “Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit in der Migrationsgesellschaft. Haltung und Handlungsstrategien für die Jugendbildungsarbeit entwickeln”

Datum: 4. und 5. Dezember 2018 
Ort: Berlin

Foto: Empowered by Democracy

Das Projekt “Empowered by Democracy” lädt junge Menschen mit und ohne Fluchterfahrungen ein, sich in Seminaren und Workshops mit Fragen des Zusammenlebens in der Demokratie auseinanderzusetzen. In diesen oftmals von hoher Diversität geprägten Lernräumen sind politische Bildner*innen zum Teil mit gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit, mit diskriminierenden Äußerungen oder Handlungen konfrontiert. Der Umgang damit stellt hohe Anforderungen an sie, besonders wenn Diskriminierende selbst von Diskriminierung betroffen ist. Ziel der Fortbildung war es, politische Bildner*innen für (Mehrfach-)Diskriminierungen zu sensibilisieren und pädagogische Handlungsstrategien kennenzulernen und zu diskutieren.

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Diskussionspapier „Was kann politische Bildung zum Empowerment geflüchteter Jugendlicher beitragen?“

Der Empowerment-Ansatz ist für die Arbeit mit geflüchteten Jugendlichen besonders interessant. Für diese heterogene, aber tendenziell prekarisierte, machtarme Gruppe, die sich mit den psychischen und physischen Folgen ihrer Flucht im Gepäck in einer neuen Umgebung zurechtfinden muss, erscheinen Empowerment-Strategien als ein erfolgversprechender Weg zur Stärkung der Handlungsfähigkeit. Zudem ist der Ansatz für eine politische Jugendbildung attraktiv, die die Verwirklichung gleicher demokratischer Teilhabechancen für alle Jugendlichen in der Migrationsgesellschaft unter dem Leitgedanken der Inklusion in den Blick nimmt. Er hilft, die Wissensbestände der politischen Bildung unter diesem Blickwinkel zu sortieren, um den aktuellen Anforderungen der Migrationsgesellschaft auf der Höhe der Zeit zu begegnen. Das Diskussionspapier bündelt praktische Erkenntnisse und die Auseinandersetzung der beteiligten projektbeteiligten Bildungspraktiker*innen.

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So Stark! – Herbstprojekt für Mädchen

Datum: 28.10.2018.-04.11.2018
Ort: Potsdam

Vom 28. Oktober bis 4. November 2018 fand in der Bildungsstätte von HochDrei e.V. in Potsdam ein achttägiges Seminar der politischen Bildung für Mädchen und junge Frauen aus Brandenburg und Berlin statt. Der inhaltliche Schwerpunkt des Projekts lag in der Stärkung der Mädchen, Förderung ihrer Persönlichkeitsentfaltung und Reflexion ihrer gesellschaftlichen Rolle.

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„3 Fragen an …“ Christiane Toyka-Seid

Christiane Toyka-Seid (Foto: privat)

Welche Themen und Methoden haben sich in der politischen Bildungsarbeit mit jungen Geflüchteten bewährt? Welche Herausforderungen gab es und wie haben die Bilder*innen sie gelöst? Christiane Toyka-Seid hat die bisherigen Erfahrungen in der politischen Bildungsarbeit mit jungen Geflüchteten einer Analyse zusammengefasst. Was sind ihre wichtigsten Erkenntnisse?

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Fortbildung “Haltung. Wissen. Können. – Geschlechtersensible Pädagogik in Seminaren mit jungen Geflüchteten und diversen Gruppen”

Datum: 12. und 13. November 2018 
Ort: Deutsche Sporthochschule Köln (dshs)

Foto: Empowered by Democracy

Debatten um Geschlechterrollen und -identitäten kommen in vielen Seminaren von „Empowered by Democracy“ eine große Bedeutung zu. Besonders in heterogenen Gruppenkonstellationen stellen sie sowohl Teilnehmende als auch pädagogische Leitungen vor Herausforderungen. Die Fortbildung für Fachkräfte der politischen Bildung stieß auf so großes Interesse, dass es eng wurde im Seminarraum der Sporthochschule Köln. Vier Referent*innen beleuchteten verschiedene Aspekte des Themenfeldes.

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Kriterien für ein gutes Zusammenleben – Eine interreligiöse Wohngemeinschaft auf Zeit

Datum: 4.-11. November 2018
Ort: Nürnberg

Zehn christliche und sechs muslimische junge Frauen lebten eine Woche lang gemeinsam unter einem Dach und probierten es aus: das gute Zusammenleben in Vielfalt. Tagsüber ging jede ihrem gewohnten Alltag nach: Uni, Arbeit, Sprachkurs und am Abend trafen sich alle, um gemeinsam zu essen, zu beten, zu diskutieren, voneinander zu lernen oder auch zu tanzen. „Kriterien für ein gutes Zusammenleben – Eine interreligiöse Wohngemeinschaft auf Zeit“ weiterlesen